Google ist deshalb zur erfolgreichsten Suchmaschine geworden, weil man sich hier ein neues Verfahren ausgedacht hat, um das Ranking der Webseiten zu bestimmen. Kern des Google-Algorithmus ist der PageRank, der oft totgesagt wurde, aber immer wieder seine Bedeutung aufzeigen konnte. Erst jüngst hat Google mit einem PageRank-Update für viel Aufregung unter den Webmastern und den Spezialisten für Suchmaschinen-Optimierung gesorgt.
Was ist der PageRank und warum ist er so wichtig?
Jede Webseite im Internet kann mit jeder anderen Webseite verlinkt werden. Die Grundidee des PageRanks ist es, die Intensität der Verlinkung von Webseiten für das Ranking in den Suchmaschinen-Ergebnisseiten zu berücksichtigen. Eine Webseite zum Thema “Training und Coaching” ist also relevanter als eine andere, wenn sie mehr externe Links (Links von anderen Domain-Adressen) hat als Konkurrenzangebote. Außerdem sollten diese externen Links von Webseiten kommen, die ihrerseits viele externe Links gewinnen konnten. Der PageRank kann zwischen 0 und 10 liegen oder noch unbestimmt sein. Zur Berechnung des PageRanks muss Google annähernd alle Webseiten durchforsten und die Verlinkung zwischen diesen einer numerischen Berechnung zuführen.
Wie kann man den PageRank für eigene Webseiten verbessern?
Die Methode hierfür ist einfach zu skizzieren, aber schwierig umzusetzen. Für die zu fördernde Webseite müssen lediglich möglichst viele und qualitativ gute externe Links gewonnen werden. Wobei “qualitativ gut” hier nur bedeutet, dass der PageRank der verlinkenden Webseite möglichst hoch ist. Manche Webmaster kommen daher auf die Idee, solche Links zu kaufen oder zu mieten. Doch damit gehen sie ein Risiko ein, denn Google verbietet den Linkhandel in seinen Richtlinien und straft Linkverkäufer und Linkkäufer ab, wenn sie einen Linkhandel vermutet. Zur Entwicklung des PageRanks muss man daher auf “Linkbait” setzen: Man produziert so interessante Webseiten, dass diese von Lesern gern für eine Verlinkung ausgewählt werden.